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Lebendiger Adventskalender

Advent

Morgen, am Mittwoch, öffnet sich das 13. Türchen des Lebendigen Adventskalenders der Meller Kirchengemeinden in der
Stadtbibliothek in Melle.
Eine herzliche Einladung an alle, die sich im Trubel der
Vorweihnachtszeit eine halbe Stunde Zeit für ein meditatives
Innehalten nehmen möchten.
Im Anschluss gibt es ein gemütliches Miteinander bei Punsch
und Gebäck.
Wir beginnen um 18 Uhr.

Yoga im Advent

Advent in der Yogapraxis

Die Vorweihnachtszeit ist etwas Besonderes – und kann auch manchmal hektisch werden.

In der Yogapraxis gibt es daher in diesem Jahr erstmalig das Adventsprogramm mit verschiedenen Schwerpunkten zum Innehalten und Auftanken.
Außer uns selbst profitiert der Umwelt- und Naturschutz von unserer Zeit auf der Yogamatte: Alle Erlöse gehen zugunsten der Meller  „Stiftung für Ornithologie und Naturschutz – SON“, die mir am Herzen liegt.

Ich freue mich auf das gemeinsame Üben.

Von der Bewegung in die Stille

Wir beginnen mit dynamischen Übungsreihen und Sonnengrußvariationen, lassen diese nach und nach in ruhigere Bewegungsabfolgen übergehen und schließen mit einer geführten, ca. 20-minütigen, Meditation.

29.11.17 – 19.00 – 20.15 Uhr
06.12.17 – 19.30 – 20.45 Uhr

Innehalten –  eine Atempause zum Wochenbeginn

Sanfte und mit dem Atem verbundene Bewegungen,
Zeit zum Spüren und Ankommen – Zeit für mich.
Ein ausführlicher Bodyscan im Liegen schließt die Praxis ab.

11.12.17 – 20.00 – 21.15 Uhr

Wie ein Licht in dunkler Nacht

Kurz vor der längsten Nacht des Jahres lassen wir es Licht werden.
Es gibt Yogaübungen bei Kerzenschein und die Ausrichtung auf Licht, Sonne und Leichtigkeit in Atemübungen und Meditation.

20.12.17 – 19.00 – 20.15 Uhr

 

Verbindliche Anmeldung bitte per Email oder telefonisch:

elke@yogapraxis.info oder 05422 – 928402

Kursort: Die Yogapraxis, Haferstraße 9, 49324 Melle (Parkmöglichkeit: Parkplatz „Kirchstraße”)

Teilnahme pro Termin: € 10,-, die zu 100% an die „Stiftung für Ornithologie und Naturschutz – SON“ gespendet werden.
Den Betrag bitte am Kursabend passend in bar mitbringen.

 

Buch des Monats: Yoga als Weg in die Meditation

Anne Cushman führt in ihrem Buch zusammen, was sowieso schon zusammengehört – die Körper- und Atemübungen des Yoga mit der formalen Praxis der Meditation.
Letztere hat schon immer zur Praxis des Yoga gehört und wird im Yoga-Sutra in großer Vielfalt vorgestellt. Dennoch überrascht es immer noch viele KursteilnehmerInnen, dass Meditation Teil des Yoga und nicht nur im Buddhismus zu Hause ist.

Anne Cushman gelingt es in ihrem 12-Wochen-Kurs den mehr körperorientierten Yogaübenden sanft und in angemessenen Schritten in Richtung der stillen Erforschung des Geistes zu leiten. Gleichzeitig erschließt sich demjenigen, der bislang den Körper noch nicht in seine Meditationspraxis einbezogen hat, dass diese Verbindung eine segensreiche Unterstützung für das stille Sitzen bieten kann.

Das Buch wendet sich an bereits Yogaerfahrene, die ihr Üben feiner und tiefer werden lassen möchten – und für diesen Weg möchte ich es sehr empfehlen.

Yoga als Weg in die Mediation von Anne Cushman ist im Arbor-Verlag erschienen, hat 392 Seiten und kostet € 22,90

Yoga im Park 2017

Jeden Dienstag in den Sommerferien um 18 Uhr

Wie bereits in den vergangenen Jahren findet auch in diesen Sommerferien die wöchentliche Yogastunde im Park statt.
Jeden Dienstag von 18 Uhr bis 19.15 Uhr bietet ein Team verschiedener YogalehrerInnen aus Melle auf der großen Wiese im Heldenhain, zwischen Landesturnschule und Melosplatz (dort wo das große Kreuz steht), eine Praxis für alle Interessierten an.
Wir arbeiten dort ehrenamtlich und wünschen uns eine Spende für das Kinderhilfswerk Terre des Hommes.
Es unterrichten (Änderungen vorbehalten):

27.06.: Elke
04.07.: Heike
11.07.: Roswitha
18.07.: Dennis
25.07.: Roswitha
01.08.: Chris

Bringt bitte eine Matte und/oder Decke mit.
Bei Regen fällt die Stunde aus. Wir freuen uns auf euch!

Buch des Monats: Unsere Seelen bei Nacht

Unsere Seelen bei Nacht

Addy lebt verwitwet in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie wünscht sich einen Gesprächspartner, vor allem für die langen, einsamen Nächte. So klingelt sie bei Ihrem Nachbarn Louis, der ebenfalls allein ist. Er nimmt ihren unkonventionellen Vorschlag an, hin und wieder bei ihr zu übernachten, so dass sie nebeneinander liegen können, um sich zu unterhalten.

Wie zart die beiden miteinander umgehen ist berührend und prägt diese Geschichte. Alles könnte gut sein. Kleingeistige Verwandte und Nachbarn aber lassen nicht lange auf sich warten und versuchen in ihrer anmaßenden Rechtschaffenheit, die beiden auseinander zu bringen.
Kent Haruf, der leider 2014 verstorben ist, schafft es, dass Addie und Louis einen noch lange berühren und begleiten.

Unsere Seelen bei Nacht von Kent Haruf (übersetzt aus dem Amerikanischen von pociao) ist im Diogenes-Verlag erschienen, hat 208 Seiten und kostet € 20,-.

Buch des Monats: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
An einem Virus erkrankt ist die Journalistin Elizabeth Tova Bailey für mehrere Monate ans Bett gefesselt. Mit der Idee, dass sie vielleicht Freude daran haben könnte, stellt eine Freundin ihr einen Topf, bepflanzt mit Ackerveilchen vom Wegesrand und einer Schnecke als
Bewohnerin, neben das Bett.
Zunächst befremdet, lässt sie ihrer neuen Gesellschafterin dennoch eine angemessenere Behausung zukommen und ist fasziniert:

„Ein Buch zu halten und zu lesen, egal wie lange, erforderte ein Maß an Kraft und Konzentration, das meine Möglichkeiten überstieg;
meine Schnecke zu beobachten hingegen war äußerst entspannend. Ich sah ihr zu, ohne zu denken, schaute einfach in das Terrarium, um mich mit einem anderen Lebewesen verbunden zu fühlen – kaum zehn Zentimeter von mir entfernt vollzog sich ein anderes Leben.“

Und in dieses andere Leben, in diese völlig fremde Welt, taucht Elizabeth Tova Bailey tief ein. Wir erfahren Fakten über die Welt der Gastropoden, die mich die Schnecken in unserem Garten auf jeden Fall mit ganz neuen Augen sehen lassen. Ist eine Schnecke doch beispielsweise im Besitz von circa zweitausendsechshundertvierzig Zähnen, die sich in auf rund 80 Reihen auf der Radula, der Raspelzunge, verteilen. Ist die vordere Reihe abgenutzt, wächst von hinten ganz einfach eine nach. Was die Autorin und mich durchaus neidisch macht.
Trotz tiefer Einblicke in die Welt der “Magenfüßer” ist das Buch aber keine zoologische Abhandlung, sondern wie es im Klappentext heißt: „…ein Buch über Entschleunigung und darüber, wie sich in einem kleinen Detail der Natur die Vielfalt des gesamten Lebens finden lässt.“ Wunderschön.

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen von Elizabeth Tova Bailey (übersetzt von Kathrin Razum) ist bei Piper erschienen,
hat 169 Seiten und kostet € 10,-.

Buch des Monats: Kirschblüten und rote Bohnen

Kirschblüten und rote Bohnen

Kein brandneues Buch aber eines meiner Lieblingsbücher aus dem vergangenen Jahr ist Durian Sukegawas
“Kirschblüten und rote Bohnen”.
Tatsächlich habe ich zuerst den Film gesehen bevor ich das Buch gelesen habe – glücklicherweise hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
Sentaro, ein Ex-Häftling, der der Witwe seines Vermieters Geld schuldet, fristet sein Dasein in seinem kleinen Dorayaki-Imbiss. Täglich backt er hier die gleichnamigen kleinen Pfannkuchen, die mit der traditionellen An-Paste aus roten Bohnen gefüllt, serviert werden. Nur dass bei Sentaro das An aus China angeliefert wird und laut der alten Tokue “lieblos gemacht, gar nicht mit Gefühl” ist.
Zunächst gegen Sentaros Widerstand aber schließlich überzeugt durch ihr hausgemachtes An und ihre Fähigkeit, mit den Bohnen zu reden, findet Tokue ihren Platz im Dorayaki und es beginnt eine zarte Geschichte um Freundschaft, Vorurteile, die sich über Jahrzehnte in den Köpfen halten und rote Bohnen – bittersüß und zauberhaft.

Kirschblüten und rote Bohnen von Durian Sukegawa (übersetzt von Ursula Gräfe) ist im Dumont Verlag erschienen, hat 224 Seiten und kostet € 18,-. Es ist erhältlich überall wo es Bücher gibt und auszuleihen auch hier

PS: Der Film ist ebenfalls wunderbar.

 

 

Die Yogapraxis hat ein Zuhause

 

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Ein glückliches und friedliches neues Jahr!
Es beginnt für mich mit guten Nachrichten: Ab Montag, den 09.01.2017 hat die Yogapraxis ein Zuhause.
Sieben meiner zehn Kurse finden ab sofort in der Haferstraße 9 statt.
Es sind Matten, Decken, Meditationsbänkchen und Sitzkissen für ein entspanntes Üben vorhanden.
Über die Yogamatte hinaus gibt es das offene Bücherregal zum
Leihen, Wiederbringen und Ergänzen.
Und es gibt Tee – jede Menge Tee.
Ich freue mich darauf, mit vielen lieben Menschen die Räume mit Leben zu füllen.

Buch des Monats: Kata-Yoga

Leider wird Yoga häufig immer noch in den meisten Medien durch junge, gertenschlanke, biegsame Menschen präsentiert, die sich in abenteuerliche Positionen winden und dabei auch noch glückselig
lächeln. Viele dieser Haltungen sind alles andere als gesund, halten sich aber so verständlicherweise in den Köpfen von Yogaübenden als “klassische Yogaübungen”, die es zu erobern gilt.

Ein neues Buch von Eva Haak räumt auf witzige Weise mit vielen
dieser Missverständnissen auf. Im ersten Teil beschreibt die Autorin ironisch, wie es auf dem schnellsten Weg zur “Durchleuchtung” geht, sprich: zum MRT oder auf den Röntgentisch.
Sie lockt mit Aufenthalten in “bisher gänzlich unbekannten wunderschönen Kurkliniken” und damit, dass “die bewusstseinserweiternde Erfahrung eines Meniskus-Risses” nicht nur Fußballern vorbehalten ist.

Der zweite Teil bietet gesundes Yoga statt Katastrophen-Yoga. Hier geht Eva Haak weg von der provokanten Ironie und bietet sehr gut verständliche Erklärungen, warum manche Übungen zu einer (kleinen) Katastrophe führen können – und bietet an, wie es körper- und rückenfreundlich sinnvoll anders geht.

Yoga wirkt – aber eben nicht immer so, wie wir es uns wünschen.
Damit das Üben von Asana ein Weg zu mehr Gesundheit, Klarheit und Wohlbefinden sein kann, bietet Eva Haaks Buch gute Unterstützung – eine Empfehlung.

Das Buch “Kata-Yoga. Wie du beim Yoga gesund bleibst” ist im Verlag Antje Kunstmann erschienen, kostet € 14,95, ist erhältlich, wo es Bücher gibt und auszuleihen auch hier.

 

 

Yoga im Park
Wie in den vergangenen Jahren findet auch in diesen Sommerferien
die wöchentliche Yogastunde im Park statt.

Jeden Dienstag von 18 Uhr bis 19.15 Uhr bietet ein Team
verschiedener YogalehrerInnen aus Melle auf der großen Wiese im Heldenhain, zwischen Landesturnschule und Melosplatz
(dort wo das große Kreuz steht), eine Praxis für alle Interessierten an.
Wir arbeiten dort ehrenamtlich und wünschen uns eine Spende für das Kinderhilfswerk Terre des Hommes.
Bringt bitte eine Matte und/oder Decke mit – am Dienstag, den 28.06. geht es los.

Wir freuen uns auf euch!