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Buch des Monats: Kata-Yoga

Leider wird Yoga häufig immer noch in den meisten Medien durch junge, gertenschlanke, biegsame Menschen präsentiert, die sich in abenteuerliche Positionen winden und dabei auch noch glückselig
lächeln. Viele dieser Haltungen sind alles andere als gesund, halten sich aber so verständlicherweise in den Köpfen von Yogaübenden als “klassische Yogaübungen”, die es zu erobern gilt.

Ein neues Buch von Eva Haak räumt auf witzige Weise mit vielen
dieser Missverständnissen auf. Im ersten Teil beschreibt die Autorin ironisch, wie es auf dem schnellsten Weg zur “Durchleuchtung” geht, sprich: zum MRT oder auf den Röntgentisch.
Sie lockt mit Aufenthalten in “bisher gänzlich unbekannten wunderschönen Kurkliniken” und damit, dass “die bewusstseinserweiternde Erfahrung eines Meniskus-Risses” nicht nur Fußballern vorbehalten ist.

Der zweite Teil bietet gesundes Yoga statt Katastrophen-Yoga. Hier geht Eva Haak weg von der provokanten Ironie und bietet sehr gut verständliche Erklärungen, warum manche Übungen zu einer (kleinen) Katastrophe führen können – und bietet an, wie es körper- und rückenfreundlich sinnvoll anders geht.

Yoga wirkt – aber eben nicht immer so, wie wir es uns wünschen.
Damit das Üben von Asana ein Weg zu mehr Gesundheit, Klarheit und Wohlbefinden sein kann, bietet Eva Haaks Buch gute Unterstützung – eine Empfehlung.

Das Buch “Kata-Yoga. Wie du beim Yoga gesund bleibst” ist im Verlag Antje Kunstmann erschienen, kostet € 14,95, ist erhältlich, wo es Bücher gibt und auszuleihen auch hier.