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Buch des Monats: Kirschblüten und rote Bohnen

Kirschblüten und rote Bohnen

Kein brandneues Buch aber eines meiner Lieblingsbücher aus dem vergangenen Jahr ist Durian Sukegawas
“Kirschblüten und rote Bohnen”.
Tatsächlich habe ich zuerst den Film gesehen bevor ich das Buch gelesen habe – glücklicherweise hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
Sentaro, ein Ex-Häftling, der der Witwe seines Vermieters Geld schuldet, fristet sein Dasein in seinem kleinen Dorayaki-Imbiss. Täglich backt er hier die gleichnamigen kleinen Pfannkuchen, die mit der traditionellen An-Paste aus roten Bohnen gefüllt, serviert werden. Nur dass bei Sentaro das An aus China angeliefert wird und laut der alten Tokue “lieblos gemacht, gar nicht mit Gefühl” ist.
Zunächst gegen Sentaros Widerstand aber schließlich überzeugt durch ihr hausgemachtes An und ihre Fähigkeit, mit den Bohnen zu reden, findet Tokue ihren Platz im Dorayaki und es beginnt eine zarte Geschichte um Freundschaft, Vorurteile, die sich über Jahrzehnte in den Köpfen halten und rote Bohnen – bittersüß und zauberhaft.

Kirschblüten und rote Bohnen von Durian Sukegawa (übersetzt von Ursula Gräfe) ist im Dumont Verlag erschienen, hat 224 Seiten und kostet € 18,-. Es ist erhältlich überall wo es Bücher gibt und auszuleihen auch hier

PS: Der Film ist ebenfalls wunderbar.